• 2. Juni 2023 14:15
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Lange erinnerte niemand an ihre Schicksale. Seit Januar 2016 erinnert auch in der Hansestadt ein Denkmal an jene Menschen, die in der Vergangenheit aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität verfolgt wurden. Seit 2019 hat das Forschungsprojekt des Historikers Christian Rathmer über 160 Schicksale schwuler Männer mit einem Lübeck-Bezug ans Licht gefördert. Paul von Großheims Lebensgeschichte war der Ausgang seiner Suche. Durch die Erinnerungsarbeit des Lübecker CSD e.V. soll diesen Menschen Name und Würde zurückgegeben werden.

In der dunklen Zeit der nationalsozialistischen Regierung war im Zeughaus das für den Norden zuständige Hauptquartier der Gestapo. Im Untergeschoss waren die Verhörzellen untergebracht.

Die Mitglieder des Lübecker CSD e.V., Angehörige der queeren Community sowie viele Freund:innen versammeln sich am heutigen Abend um 18.00 Uhr am Denkmal für im Nationalsozialismus verfolgte Homosexuelle an der Parade 12 zu einer Gedenkminute.

Im Anschluss an die Gedenkminute ludt das Haus der Kulturen zu Kaffee, Kuchen und Gesprächen ein.

Foto: (c) Stephan Johannsen
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